Transport

Knapp und knackig lassen sich meine Erfahrungen mit dem Transport in die Philippininen und Indonesien in zwei Sätze so fassen:

Das Transportnetz ist sehr dicht und komplex.  Egal wo ich hin wollte – Beförderer fand ich immer.

Die nachfolgenden Besonderheiten klingen vielleicht abschreckend. Wenn man sie aber kennt und berücksichtigt, kann man gut damit leben.

  • Besonders See- und Lufttransport kann wetterbedingt ausfallen. Daher sollte jeder rechtzeitig vor Start zum nächsten Ort die Wetterentwicklung beobachten und berücksichtigen. Denn es wäre sicher ärgerlich wenn wegen einem, vielleicht seit Tagen vorausgesagtem Sturm ( folglich Einstellung des Fährbetriebs und regional auch des Flugbetriebs )  du z. B. auf Palawan dein Urlaub zwangsweise verlängerst, während in Manila dein Flieger gen West abhebt.
  • Es ist sicher auch gut zu wissen, dass einige Fähren nur an bestimmten Wochentagen (also nicht täglich) verkehren. Das bedeutet dass  du auf deine nächste Fahrt unter Umständen tagelang warten must. Ich versuche den Fahrplan vorab (durch „googeln“ oder von Freunde vor Ort ) zu besorgen. Wenn das nicht gelingt, rechne ich mit möglichen Wartezeiten und muss mein Plan entsprechend flexibler gestalten.

Spare dein Geld

Es gilt wie für fast alles sonst, auch für den Transport – das was die meisten Einheimischen üblicherweise kaufen/benutzen ist preisgünstig und zumindest brauchbar. Zum Beispiel eine Bootsfahrt mit public boat von Lapu-Lapu nach Olango kostete nur 10 Pesos. Aber: Überall wo viele Ausländer unterwegs sind gibt’s recht unüberschaubare  Wucher-Anbieter von Taxis und Boote.  Meine Empfehlung: Meide die vielfach überteuerten „special offers“ aufdringlicher „Touristen-Jäger“ und fahre so wie die Einheimischen es tun… Ok, manche tourist offers sind wirklich hochwertiger, aber auch dann ist der Preis überzogen. Also wenn für die Fahrt z. B. mehr als das 5-fache verlangt wird, steige ich meist  nicht ein. Auch dann, wenn das  „Touristen-Taxi“ ein neuer Geländewagen ist. Es sei die Route führt durch unwegsames Gelände… Außerdem sind derartige Fahrten oft weder wirklich komfortabel noch sicher. Bei einer Tour mit „privat boat“ hat der Lenker seine glühende Zigarette dauernd neben den offenen Benzinkanister gehalten. Das Gefäs diente als Kraftstofftank und ein Schlauch verband ihn durch die Öffnung mit dem Außenbordmotor…

Noch ein Tipp: Halte deine Zieladresse samt Fahrtruote aufs Handy oder noch besser auch auf Papier zeigebereit. Denn ich habe mehrmals erlebt, dass der Taxifahrer die gewünschte Adresse nicht kennt und erst nach dem Weg  fragen und suchen muss.

Weitere Tipps gibt es auf www.philippinen-tipps.com

In Indonesien ist der Transport sehr ähnlich organisiert. Nur dass dort keine Jeepneys, sondern Minibusse auf die kurzen und die mittleren Distanzen fahren. Somit gelten die Philippinen-Tipps genauso auch für Indonesien.

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